Die „Levadas“ sind am Berghang entlang laufende Wasserwege, die von frühen Kolonialisten gebaut wurden, um Wasser in unzugehbares Ackerland zu transportieren. Heute sind sie eine der größten Touristenattraktionen und ein weiteres einzigartiges Merkmal.

Madeira hat ein phantastisches Netz von Pfäden und Levadas. Insgesamt gibt es über 200 Levadas, die die Basaltmassen der Insel überziehen und den Wanderer in die Welt der Natur einführt, wie er es anderswo selten erlebt hat.

Entlang dieser Wasserbahnen sind seltene Arten der Flora und Fauna aus der Welt des Madeirenser Laurissilva-Waldes (Lorbeerwald) zu finden, eine urzeitliche Art von Flora, die von der UNESCO als Weltnaturerbe eingestuft wurde.

Vögel wie zum Beispiel die Silberhalstaube (Columba Trocaz), der Madeirasturmvogel (Pterodroma Madeira), der Madeira-Buchfink (Fringila Coelebs Maderensis) und das Madeira-Sommergoldhähnchen (Regulus Ignicapillus Maderensis) kommen hier ebenso vor wie die Baumarten Stinklorbeer (Ocotea Foetens), der Azoren-Lorbeer (Laurus Azorica) oder der Madeira-Mahagoni (Persea Indica), so wie eine Vielzahl weiterer Büsche, Pflanzen und Moospflanzen, die nirgends sonst auf der Welt zu finden sind.

Der Großteil der Wanderwege ist gut zugänglich und außerdem jeweils mit dem Schwierigkeitsgrad gekennzeichnet. Es ist sinnvoll, die Programme zu erwerben, die von Reisebüros und Tourismusorganisationen angeboten werden, die Wanderungen mit Führung arrangieren und über geeignete Ausrüstung beraten.

Selbstverständlich sollten Sie immer Bescheid sagen, wohin Sie wandern und auf keinen Fall sollten Sie diese Wanderungen alleine unternehmen.

Weitere Informationen erhalten sie auf den folgenden Webseiten: